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Layoutplanung
Schlankes Layout für die Serienmontage

Fragestellung
In der Anordnungsstruktur einer Produktion fließen zahlreiche bei der Auslegung eines Produktionssystems relevante Fragestellungen zusammen: Produktionsprozesse, Wege und Versorgungseinrichtungen, Arbeitsicherheit, infrastrukturelle Gegebenheiten usw.
Im Fall eines Großserienproduzenten war die Anordnungsstruktur über mehrere Jahrzehnte gewachsen und trug den Prozessgegebenheiten nur noch unzureichend Rechnung.
Mit dem Ziel, ein schlankes und zukunfts- weisendes Produktionslayout zu schaffen, wurde die Layoutstruktur in einem Projekt reorganisiert.


Methodik
Um der Vielzahl der Einflüsse Rechnung tragen zu können, wird die Layoutplanung in einem Gegenstromverfahren durchgeführt. Im "Top-Down" Strang erfolgt eine analytische Ableitung von Gestaltungskriterien für das Layout durch die systematische Untersuchung von Anforderungen der Anlagen und Betriebsmittel, der Prozessstruktur, Logistikanforderungen und Dynamik der Flächennutzung.
Zum anderen werden "Bottom-Up" in einem partizipativen Prozess Verbesserungen am Layout entwickelt, ausgehend von der bestehenden Anordnungsstruktur.


Ergebnis
Verbesserungen im Layout können meist nicht unmittelbar durch eine Wirtschaftlichkeits- rechnung gerechtfertigt werden. Als Ergebnis wurden im Projekt daher für die Szenarien und deren Umsetzungspläne die in Logistik- und Produktionsprozessen ermöglichten Einsparungen sowie die Beseitigung von Entwicklungsrestriktionen bewertet. In einem vollständigen Finanzplan wurde damit eine Amortisationsdauer der Umstellung von ca. 4 Jahren aufgezeigt.


Planung einer skalierbaren Werksstruktur

Fragestellung
Für den Aufbau eines neuen Standortes betraute ein Automobilzulieferer das WZL mit der Werksstrukturplanung für eine Kunststoff-Spritzguss-Produktion.


Methodik
Aufgrund der kurzen Laufzeit vertrag-licher Bindungen in der Automobilindustrie sind langfristige Investitionsentscheidungen in neue Werke anspruchsvoll: Erforderlich sind Werksstrukturen, die den Wertstrom optimal unterstützen und zugleich erlauben, die Produktion unbestimmter Varianten und Volumina zu kombinieren. Große Freiheitsgrade der Erweiterung, aber auch die Möglichkeit zu veränderter Nutzung der Gebäude nach Aufgabe des Standortes sind Kernanforderungen an ein Layoutkonzept.


Ergebnis
Aufbauend auf einer Best-Practice-Analyse existierender Werke in Westeuropa werden generische Grundkonzepte für Logistik und Fabriklayout erarbeitet und anhand logistischer und monetärer Kriterien fallspezifisch bewertet:

  • Anordnung von Spritzguss-, Mon-tage-, Instandhaltungs-, Lager- und Verwaltungsbereichen

  • Modularität und Anordnung der Versorgungseinrichtungen und Werkzeugbereitstellung

  • Hallenraster und -höhe

  • Erreichbarkeit durch Kran und Logistikmitarbeiter, Wege

Durch Kombination der Module werden verschiedene Ausbaustufen des Werkes vorausgeplant. Investitionssicherheit und Kostenreduzierung werden gleichermaßen sichergestellt.


eine Initiative der