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E&K Montageauslegung
Quick Check - Potentiale in der Montage

Fragestellung
"Wie leistungsfähig ist die Produktion?" Diese Fragestellung beantwortet das WZL im Kurzprojekt "Quick Check" in der Produktion: In sechs bis acht Wochen wird die Produktion eines Unternehmens analysiert und Schwachpunkte, Potenziale und Lösungs- konzepte in Arbeitsorganisation, Ressour- censtruktur und Prozessen aufgezeigt.


Methodik
Der Quick Check beginnt mit der detaillierten Aufnahme der Zielsetzungen und einer strukturierten Interviewphase mit Mitarbeitern. Anstelle aufwendiger Analysen aller Abläufe und Strukturen werden die Schlüsselindikatoren typischer Potenziale in der Produktion untersucht: Der Synchronisationsgrad der Logistikprozesse von Anlieferung, Lagerung und Kommissionierung gibt
Aufschluss über Steuerung und Ablaufeffektivität; die Identifikation der Komplexitätstreiber im Produktionsprozess zeigt Effizienz und Robustheit an; die Autonomie der Prozessschritte weist auf die richtigen Zuständigkeiten und Schwächen in der Arbeitsorganisation hin. Anhand einer Checkliste und umfassender Vergleichsdaten können in kurzer Zeit die wesentlichen Handlungsfelder identifiziert und deren Potenziale in weiteren Analysen bewertet werden.
Bei der Identifikation von Maßnahmen und Konzepten greift das WZL auf einen umfassenden Lösungsbaukasten etablierter Methoden der Lean Production sowie innovativer Ansätze der Produktionsgestaltung zurück.


Ergebnis

  • Ermittlung der Kernschwachstellen in Logistik und Produktion

  • Identifikation der Potenziale sowie Ableitung von Veränderungsbedarf und Maßnahmen



Prozessoptimierung einer Maschinenmontage

Fragestellung
Der deutsche Maschinenbau ist in weiten Bereichen durch mittelständische Unternehmen geprägt. Diese verfügen in der Regel nicht über große Planungsstäbe, die Montagesysteme kontinuierlich betreuen und an aktuelle Trends anpassen. Gleichzeitig besteht besonders bei der Montage von komplexen Werkzeug- und Sondermaschinen eine Herausforderung in der Gestaltung flexibler Montagearbeitspläne und -systeme.


Methodik
Im Mittelpunkt eines Projektes zur Optimierung des Montagesystems für ein Unternehmen des Maschinenbaus stehen zwei Arbeitsfelder. Im ersten Schritt ist ein effizienter Montage- arbeitsplan zu erstellen, der die zu diesem Zeitpunkt im Unternehmen bestehenden Montageprozesse hinterfragt. Ziel ist die Reduzierung der Durchlaufzeit durch die Parallelisierung von Montageschritten, die Verlagerung von nicht qualitätsrelevanten Vormontageumfängen an Lieferanten und die Vermeidung unnötiger Prozesse. Durch die ergonomische Gestaltung der Arbeitsplätze und häufig auch durch konstruktive Änderungen an den Bauteilen können weiterhin die Montagezeiten reduziert werden. Im zweiten Schritt schließt sich die Gestaltung der Layouts entsprechend den zuvor gestellten Anforderungen an. Dabei werden sowohl grundsätzliche Fragen, wie der Aufbau einer Fließmontage oder einer Baustellenmontage, aber auch Detail- fragestellungen bis hin zur Anordnung von Regalen und Werkbänken im Montagebereich betrachtet.


Ergebnis
Ergebnis eines durchgeführten Projektes ist zum Beispiel, dass:

  • eine Reduzierung der Montagezeit um bis zu 50% möglich ist;

  • Durchlaufzeiten in der Montage um bis zu 60% reduziert werden können;

  • eine montagegerechte Materialbereitstellung am Ort der Montage von zentraler Bedeutung ist; und

  • diese Art von Projekten von der Motivation der betroffenen Mitarbeiter abhängt.



Montageplanung und Umsetzungsbegleitung

Fragestellung
Vor allem kleine und mittelständische Unternehmen verfügen in den meisten Fällen nicht über die kapazitiven und technischen Möglichkeiten zur grundlegenden Um- oder Neuplanung von ganzen Montagebereichen. In dem hier vorliegenden Fall geht es um die Neuplanung einer Baustellenmontage für ein Unternehmen des Maschinenbaus.


Methodik
Im Rahmen der Layoutplanung wird auf Basis des zuvor entwickelten Montagekonzeptes alle Bereiche (Vor- und Endmontage) geplant. Im Zuge der Planung wird zunächst ein Groblayout erstellt, auf dessen Basis unterschiedliche Alternativen für die Feinplanung abgeleitet werden.
Zur Gestaltung der Layouts ist die Durchführung von Workshops mit den betroffenen Mitarbeitern die Basis, um eine möglichst große Akzeptanz für den neuen Montagebereich zu schaffen. Unterstützt wird dies durch den "Fabrikplanungstisch". Dieses Tool zur digitalen Layoutplanung ermöglicht die Einbindung der Mitarbeiter in eine partizipative Lösungsfindung.

Im zweiten Schritt wird eine Detailplanung für alle Bereiche durchgeführt. Dabei werden alle Arbeitsbereiche bis auf Ebenen von Bereitstellflächen, Werkbänken und Ablage- flächen für bereitgelegtes Werkzeug ausgestaltet.


Ergebnis
Ergebnisse des Projektes sind:

  • eine vollständige Gestaltung aller Montagebereiche;

  • die ergonomiegerechte Gestaltung der Arbeitsplätze;

  • eine effizientere Flächennutzung;

  • die Begleitung der Umsetzung des ausgearbeiteten Layouts durch das WZL.


eine Initiative der